Hier entsteht etwas Großes

Labyrinthe sind in europäischen Kirchen seit dem 13. Jahrhundert bekannt. Anders als bei einem Irrgarten, führt in einem Labyrinth nur ein einziger, verschlungener Weg zur Mitte und wieder hinaus. Dieser vorgezeichnete Weg hilft bei der inneren Einkehr oder beim Gebet und unterstützt uns darin, die eigene Mitte zu finden. Das Labyrinth auf dem Friedhof der evangelischen Kirchengemeinde St. Marien Isernhagen wird so ein Ort der Einkehr und des Gebetes. Eine Bank lädt zum Verweilen oder zum Gespräch ein.
Geplant ist ein Labyrinth aus 600 Findlingen unterschiedlicher Größe als dauerhafte Anlage. Dabei steht Christus im Zentrum: Er wird durch den Mittelstein symbolisiert. Ideengeberin für das Labyrinth mit sieben Windungen ist Olga Dubrava aus der Ukraine. In ihrem Heimatland gestaltete sie bereits mehrere Labyrinthe. Nach Beginn des Ukraine-Krieges zog sie nach Isernhagen und möchte das Labyrinth gemeinsam mit dem Friedhofsförderkreis auch als Zeichen der Völkerverständigung realisieren. Der Bau des Labyrinthes soll mithilfe der Langenhagener Werkstatt für Natursteingestaltung Spiekermann und der Isernhagener Gärtnerei Fischer erfolgen. Die dauerhafte und pflegeleichte Anlage wird etwa 10.000 Euro kosten. Damit hier in Isernhagen dieser Ort der Stille entstehen kann, benötigen wir auch Ihre Unterstützung: Spenden Sie für einen der Findlinge, den Mittelstein oder die „Bank der Begegnung“. Je nach Größe sind Findlinge für das Labyrinth zum Preis von 15, 25 oder 50 Euro zu erwerben. Jeder Stein ist mit einem „Wunschzettel“ aus Büttenpapier verbunden, auf dem ein persönlicher Wunsch, eine Fürbitte oder ein Psalm Ihrer Wahl notiert werden kann.
Das Team
Susanne Lösch-Schloms, Matthias Müller, Silke Lenz, Olga Dubrava, Karsten Henkmann, Rika Uhle
Ein LABYRINTH für unseren Friedhof
Besuchen Sie unseren YouTube Kanal